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Beim Wickel-Verfahren werden mit Harz imprägnierte Glas-, Carbon- oder Aramidstränge über einen um seine Längsachse rotierenden Kern gewickelt, der je nach Geometrie im Bauteil verbleibt oder wieder entfernt wird. Als Matrix werden Polyester-, Vinyl-, Epoxid- oder hitzebeständige Phenolharze verwendet.
Entsprechend den technischen Anforderungen kann zwischen Glas-, Carbon- oder Aramidfasern gewählt werden. Dabei kann die Faserorientierung, je nach Anforderung, von 50% quer und 50% längs und bis zu 90% quer und 10% längs variiert werden. Außerdem ist ein Wickeln der Fadenstruktur von 45° rechts und links zur Längsachse des Rohres möglich.
Diese Flexibilität in der Produktionsmethode hat für den Anwender den Vorteil, dass er ein Produkt erhält, welches auf seinen Anwendungsfall sozusagen "maßgeschneidert" ist.
Der hohe Qualitätsstandard unserer Produkte wird durch die ISO 9000-Zertifizierung in der Produktion sichergestellt. Außerdem können durch entsprechende Materialauswahl verschiedene andere Normen, wie z.B. die UL-94-VO für flammwidriges Verhalten, erreicht werden.