>>leicht wie Kunststoff - stark wie Stahl<<

FASERVERBUNDWERKSTOFFE FÜR INNOVATIVE KONSTRUKTIONSLÖSUNGEN

EU SICHERHEITSDATENBLATT
geltend für CTS Composites Gitterroste und Profile (gültig ab 01.01.2005)

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1. WERKSTOFFMERKMALE / FIRMENANSCHRIFT

CTS - GFK      
Typ UP 1000 Polyester
Typ Ph 3000 Phenol
Typ M   5000 Modar

Werkstofftyp / Anwendungsgebiet

pultrudierte / gegossene Profile / Gitterroste aus glasfaserverstärktem Polyester / Phenol
Als Halbfertigwaren in allen Bereichen einsetzbar, wo dies aufgrund der werkstofftechnischen Eigenschaften von Vorteil bzw. erforderlich ist.

Firmenanschrift / Telefon und Fax

CTS Composite Technologie Systeme GmbH
Innovationszentrum für Glasfasertechnik
Mercatorstraße 43, D - 21502 Geesthacht
fon 0 41 52 / 888 50, fax 0 41 52 / 888 555

Begrenzung der Anwendbarkeit

keine begrenzte Anwendbarkeit im technischen Einsatzbereich des Produkts

Besondere Ausbildung / Schulung

keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich


2. ZUSAMMENSETZUNG / ANGABEN ÜBER DEN WERKSTOFFINHALT

Gehärteter Polyester / Phenol verstärkt mit Glasfasern mit einem Durchmesser von 9 - 20 µ. Das flüssige Harz enthält ein Styrol, das während des Aushärtens vernetzt wird. Die gehärteten Werkstücke können kleine Restmengen Styrol enthalten < 5%, das nur sehr langsam ausgeschieden wird.

3. FESTSTELLUNG VON GEFAHREN

Profile / Gitterroste aus glasfaserverstärkten Kunststoffen sind als solche von den Eigenschaften her ungefährlich. Durch die Verarbeitung anfallender Schneid- bzw. Schleifstaub kann Reizungen der Augen, der Schleimhäute und der Haut verursachen.

4. ERSTE HILFE MASSNAHMEN

Augen:   

Die Augen weit öffnen und mit reichlich Wasser nachspülen.
eventuelle Kontaktlinsen entfernen.
bei andauerndem Reizzustand den Arzt aufsuchen.

Haut:  

Schleif- und Schneidstaub mit Wasser gründlich abwaschen.
Reizungen eventuell mit einer geeigneten Schutzcreme vorbeugen.

Atemwege:

bei Einatmen größerer Staubmengen den Geschädigten an die frische Luft bringen.
Bei andauerndem Reizzustand den Arzt aufsuchen.


5. FEUERLÖSCHUNG

Löschmittel:  

Wasser, Pulver, Schaum oder CO. Bei Feuer werden normale Brandgase ausgeschieden.
Bei Polyester meistens Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und Ruß.
Bei Phenol liegt die Rauchentwicklung weit unter den zulässigen Werten.
Die Emission an toxischen Rauchgasen ist gleichfalls sehr gering.

 

6. MASSNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTER EMISSION

produktbedingte Emission ist ausgeschlossen

 

7. HANDHABUNG UND AUFBEWAHRUNG

Handhabung

Bei Verarbeitung durch Trennen oder Schleifen kann sich glasfaserhaltiger Staub bilden. Für ausreichende Lüftung sorgen oder Staubmasken verwenden, um das Einatmen von Schleifstaub zu vermeiden. Das Produkt enthält geringfügige Restmengen Styrolmonomere, das sich von der Schneidfläche lösen kann. Bei häufigem Trennen bzw. Schleifen in kleinen Räumen kann Lüftung von Vorteil sein, um Einatmen von Staub zu vermeiden. Der Styrolgehalt ist jedoch so niedrig, dass keine gesundheitsschädliche Styrolkonzentration vorkommen kann.

Aufbewahrung

Keine besonderen Maßnahmen

 

8. EXPONIERUNGSKONTROLLE UND SCHUTZAUSRÜSTUNG

Technische Maßnahmen

bei der Bearbeitung für ausreichende Belüftung und Punktabsaugung sorgen. Ferner sind die im eigenen Land für Arbeitsplätze geltenden Exponierugsgrenzwerte zu beachten.

Persönliche Schutzausrüstung

Atemschutz:

im Falle von unzureichender Lüftung ist während des Trennens bzw. Schleifens ein zuverlässiger Staubfilter zu tragen

Augenschutz:

Sicherheitsbrille tragen

Hautschutz:

keine weiteren Maßnahmen, außer sauberer, körperbedeckender Arbeitskleidung. Eventuell eine geeignete Schutzcreme auf Hals und Handgelenken auftragen, um Reizungen vorzubeugen.

 

9. PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

Zustand

fester, heterogener Werkstoff

Geruch

das Material hat einen leichten Styrolgeruch, wobei die Geruchsschwelle sehr niedrig ist. ( etwa 0,1 ppm )

Selbstentzündungstemperatur

490 ° C

Wasserlöslichkeit

nicht wasserlöslich

 

10. STABILITÄT UND REAKTIVITÄT

Das Produkt verhält sich unter normalen Aufbewahrungs- und Temperaturverhältnissen stabil.

 

11. ANGABEN ZUR TOXITÄT

Einatmen

beim Schleifen / Trennen entstenhender Staub sondert sich hauptsächlich in den Schleimhäuten der Atemwege ab, wobei die Staubpartikel Reizungen der Lungen verursachen können.

Augen

beim Schleifen / Trennen entstehender Staub kann Reizungen der Augen verursachen.

Haut   

Schleifstaub kann vor allem am Hals und an den Handgelenken vorübergehende Reizungen verursachen.

 

12. UMWELTVERTRÄGLICHKEIT

Das Produkt ist besonders beständig und baut sich in der Natur kaum ab.

 

13. ENTSORGUNG

Reste können verbrannt oder auf die Deponie gegeben werden.

 

14. TRANSPORT

Nicht als Gefahrstoffe eingestuft.

 

15. VORSCHRIFTEN

Keine

 

16. SONSTIGE ANGABEN

nach der EG-Richtlinie 99/155/EEC muß für dieses Produkt kein Sicherheitsdatenblatt vorliegen; das gegenwärtige Datenblatt wurde aber entsprechend dieser Richtlinie ausgearbeitet. Die obigen Angaben basieren auf dem heutigen Stand unseres Wissens, sowie auf der für die EG geltenden Gesetzgebung und setzen ferner Anwendung des Produkts für normale Zwecke nach Pkt. 1 voraus. Der Anwender trägt stets die volle Verantwortung für die Einhaltung der für sein Land geltenden Gesetze. Die in diesem Datenblatt gemachten Angaben sind als empfohlene Sicherheitsmaßnahmen aufzufassen und bieten keine Garantie für die Produkteigenschaft.

 

LETZTE MELDUNGEN

Aktuelles:

09.01.12

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